| Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Salomo |
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| Waldstraße 8 |
| 29451 Dannenberg/Elbe |
| Tel: 05861 98 60 42 |
| Mobil: 0171 529 42 08 |
Willkommen im Sachverständigenbüro für Geotechnik
Wir sind Ihr zuverlässiger Partner bei allen geotechnischen Fragestellungen. Mit jahrzehntelanger Berufserfahrung sind wir Experten in unserem Bereich. Wir helfen bei der Bewältigung anspruchsvoller geotechnischer Aufgaben.
Bei jeder Hoch- und Tiefbautätigkeit hat die Geotechnik im Wortsinn eine grundlegende Bedeutung. Der Fuß aller Bauwerke - die Gründung - gewährleistet, dass das Bauwerk sicher auf dem Boden steht, und stehen bleibt! Die hierfür erforderlichen Untersuchungen und erdstatischen Berechnungen liefert Ihnen das Sachverständigenbüro für Geotechnik und gründet erfolgreich Ihr Bauwerk.
Wir bieten eine Reihe spezialisierter Dienstleistungen im Bereich der Geotechnik an, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Auftraggeber zugeschnitten sind:
- Privat- und Gerichtsgutachten
- Beweissicherungen vor, während und nach der Durchführung von Baumaßnahmen
- Baubegleitende Qualitätsüberwachung bei der Bauwerksgründung
- Untersuchungen zum Zustand der Gründung und Beratung zur Gründungsverstärkung
- Mängelfeststellung, Ursachenanalyse und Beratung zur Schadensbeseitigung
- Untersuchung und Sanierungskonzepte für nasse Keller
In Deutschland ist die Bezeichnung „Sachverständiger“ nicht geschützt. Daher kann diese Bezeichnung auch von Nichtfachleuten geführt werden. Die DIN EN 1997-2 empfiehlt daher die verpflichtende Einschaltung eines „Sachverständigen für Geotechnik“. Die Einschaltung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bietet die Gewähr für eine kompetente Beratung.
Was versteht man unter Geotechnik ?
Geotechnik ist eine unverzichtbare Kerndisziplin des Bauingenieurwesens und befasst sich im Wesentlichen mit Boden und Fels als Baugrund, Baustoff oder Rohstoff. Dazu ist eine zutreffende Beschreibung, Bewertung und Handhabung dieser "Erdstoffe" in Planung, Bauausführung und Überwachung erforderlich. Deshalb und wegen der besonderen Schwierigkeit der zutreffenden Erfassung der mechanischen und hydromechanischen Eigenschaften von Boden und Fels sind zur Geotechnik gehörende Ingenieurleistungen in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure [HOAI] gesondert erfasst.
Im nationalen und internationalen Sprachgebrauch ist Geotechnik der Oberbegriff für
- Bodenmechanik,
- Felsmechanik,
- Baugrunddynamik,
mit den darauf aufbauenden Anwendungsgebieten
- Erd- und Grundbau,
- Felsbau,
- Tunnel- und Hohlraumbau,
- Erdbeben-Ingenieurwesen.
Aus den Anforderungen des Technischen Umweltschutzes sind folgende Teilgebiete der Umweltgeotechnik entstanden:
- Altlastenerkundung, Altlastensicherung und -sanierung,
- Deponiebau,
- Thermospeicher,
- Endlagerung.
Die Geotechnik steht auch in kooperativer Verbindung mit rechts- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen. Zuoberst stehen hier die Anforderungen an die Standsicherheit und an die Gebrauchstauglichkeit, verankert im öffentlichen und privaten Baurecht, einen Rechtsbereich, aus dem sich hinsichtlich Geotechnik das neue juristische Spezialgebiet des Tiefbaurechts gebildet hat. Aus den Anforderungen des Arbeitsschutzes und unternehmerischen Aspekten ergeben sich Interaktionen zum Arbeits-, Wirtschafts-, Sozial-, Steuer-, Wettbewerbs- und Verwaltungsrecht, ergänzt durch Interaktionen mit der Betriebswirtschaftslehre incl. Marketing und Controlling.
Bauschäden sind in vielen Fällen auf eine unzureichende oder unzutreffende Einschätzung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse sowie der Baugrund-Tragwerks-Interaktionen zurückzuführen. Für die Beurteilung der meist sehr komplexen hochbautechnischen und geotechnischen Gegebenheiten bzw. Schäden sind daher vertiefte Kenntnisse der Bodenmechanik, der Felsmechanik, der Gründungsstatik erforderlich, um abzuklären, ob und in welchem Umfang weitere Fachleute einzuschalten sind.
Beweissicherung bei Schadens- und Gerichtsgutachten
Beweissicherungen durch einen vereidigten Sachverständigen sind in nachstehenden Situationen notwendig:
- Im Vorfeld von Baumaßnahmen, bei denen Schäden an der bereits vorhandenen Bebauung möglich sind (vorbeugende Beweissicherung)
- Nach einem eingetretenen Schadensfall zur Beobachtung des weiteren Schadensverlaufes (begleitende Beweissicherung).
Bei der Beweissicherung werden die Gebäude auf bereits vorhandene Bauschäden untersucht. Risse, Bruchstrukturen, Ausbrüche, Putzschäden und Setzungen werden protokolliert beschrieben und dokumentiert.
Bei der vorbeugenden Beweissicherung werden häufig im Vorfeld von Erd- und Grundbaumaßnahmen entsprechende Untersuchungen durchgeführt. Typische Einsatz-gebiete sind beispielsweise Kanalbauarbeiten, Grundwasserabsenkungen sowie alle Maßnahmen in der direkten oder auch weiteren Umgebung, von denen starke Erschütterungen oder Vibrationen hervorgehen, wie z.B. beim Rammen oder Rütteln von Spundwänden und Pfählen o.ä. Hierzu zählen aber auch Situationen, bei denen z.B. durch Verkehrsumleitungen vorübergehend höhere Verkehrsbelastungen durch Schwerlastverkehr an bis dahin verkehrsberuhigten Siedlungsstraßen entstehen.
Qualifikation und Lebenslauf
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Salomo
Studium: WS 1964/65 bis WS 1970/71 Fakultät für Konstruktiven Ingenieurbau Technische Universität Berlin
Prüfungen: Diplom-Vorexamen Nov. 1967, Diplom-Hauptexamen März 1971
Promotion März 1979
Berufstätigkeiten: April 1971 bis März 1973: Technischer Angestellter Firma Dyckerhoff und Widmann AG, NL Berlin
April 1973 bis März 1978: Wissenschaftlicher Assistent Grundbau und Bodenmechanik TU Berlin, Leiter des Grundbaulabors
Lehrbeauftragter Grundbau und Bodenmechanik Technische Fachhochschule Berlin
April 1978 Bauleiter (U-Bahnbau) Dyckerhoff und Widmann AG, Essen
Oktober 1978 bis Oktober 2010: Professor für Grundbau/Bodenmechanik und Geotechnik der Deponien und Altlasten Fachhochschule Nordostniedersachsen, Bauingenieurwesen in Suderburg
ab 2005 bis 2009: Universität Lüneburg, Fakultät III,
seit 2009: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
seit Juli 1981 bis heute: Gutachter und ö. b. und vereidigter Sachverständiger der IHK Lüneburg/Wolfsburg für
Bodenmechanik, Baugrund und Gründungsfragen und Geotechnik der Deponien und kontaminierter Böden
Juli 1996 bis August 2013: geschäftsführender Gesellschafter der Ingenieurgesellschaften IGU
in Rostock, Potsdam und Uelzen
Gutachten: seit 1980 über 900 Baugrund- und Gründungsgutachten und Standsicherheitsnachweise im Tief- und Deponiebau; Gründungsberatung bei zahleichen anspruchsvollen Projekten des Spezialtiefbaus;
seit 1981 über 100 Gerichtsgutachten (Amtsgerichte, Landgerichte, Oberlandesgerichte und Gutachten als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger
Publikationen: ca. 45 Veröffentlichungen und Vorträge aus den Bereichen Grundbau/Bodenmechanik, Spezialtiefbau und Deponiebau
Unsere Philosophie
Wir gehen der Aufgabe - im Wortsinne - auf den Grund.
Ihr Vertrauen in unsere Fachkompetenz ist unser Ansporn.
Unser Bestreben ist, Probleme zu erspüren, bevor sie auftreten.
Dazu ist es unerlässlich, dass wir Kenntnisse zur Art und zum Zustand Untergrundes haben.
Hierzu arbeiten wir mit seit Jahren erfahrenen Unternehmen zur Untergrunderkundung ("Bohrfirmen")
und u.U. zusätzlich mit externen Fachleuten aus anderen Fachgebieten zusammen.
Als Ergebnis unserer Bemühungen liefern wir Ihnen Vorschläge zur Problemlösung an.
Dienstleistungen
Baugrunderkundung
Eine Baugrunderkundung dient der Untersuchung des Untergrundaufbaus und der Bodenschichten sowie der vorhandenen Grundwasserverhältnisse. Es werden die bodenmechanischen Eigenschaften des Baugrundes untersucht um daraus auf die Tragfähigkeit des Untergrundes schließen zu können. Nur auf dieser Grundlage ist eine verlässliche Gründungsplanung möglich.
Zur Untergrunderkundung als Baugrund und zur Erkundung der Grundwasser-verhältnisse können nur punktuelle, stichprobenartige Untersuchungen eingesetzt werden. Hierfür stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die jeweils fallorientiert zum Einsatz gelangen.
Wir konzipieren für das geplante Bauvorhaben die geeignete Gründung und führen alle für die Baugenehmigung erforderlichen geotechnischen Nachweise durch.
Geotechnische Beratung
Auf der Grundlage einer qualifizierten Untergrunderkundung erfolgt dann in Abhängigkeit der festgestellten Untergrundeigenschaften je nach Problemlage eine detaillierte geotechnische Beratung zur Unterstützung bei der Bauwerksplanung und zur Realisierung der gestellten geotechnischen Aufgabe:
- Gründungsplanung beim Neubau,
- Gründungserweiterung beim Umbau
- Gründungssanierung (Setzungsschäden)
- Nachgründung (Spezialtiefbauverfahren)
- Sonderlösungen bei hohem Grundwasser.
Unsere Beratungsleistung beginnt im Idealfall bereits in der Planungsphase, indem wir dem Planer wichtige Informationen zur Interaktion von Baugrundverhalten und Bauwerksverhalten geben können. Dadurch werden in der Regel kostensparende Bauwerksgründungen ermöglicht.
Bodenmechanische Untersuchungen
Mit aufgabenbezogenen Untersuchungen im bodenmechanischen Labor werden die maßgebenden geotechnischen Kenngrößen des Untergrundes ermittelt.
Diese Untersuchungen sind notwendige Voraussetzung zur qualifizierten Einschätzung der physikalischen Eigenschaften des Untergrundes als Basis für ein numerisches Untergrundmodell, mit dem die geotechnischen Bauwerksteile bemessen werden und mit dem die zu erwartenden Untergrund- und Bauwerksverformungen abgeschätzt werden können.
Dabei erfolgt in Absprache mit dem Auftraggeber eine gezielte, problemorientierte Auswahl der eingesetzten geotechnischen Untersuchungsmethoden.
Dienstleistungen
Gründungsempfehlung
Als Ergebnis unserer Untersuchungen empfehlen wir Ihnen eine projektbezogene Bauwerksgründung.
Dabei werden nach DIN 1054:2010-12 Gründungen als Flächengründungen bezeichnet, wenn sie in der Sohlfläche die Kräfte direkt in den tragfähigen Baugrund abtragen (Einzelfundament, Gründungsplatte).
Der Gegensatz sind Punktgründungen, z.B. Pfahlgründungen, bei denen die Bauwerkslasten konzentriert in den Untergrund eingeleitet werden.
Als Flachgründungen werden Gründungen bezeichnet, bei denen unmittelbar unter dem Fundament eine ausreichend mächtige, tragfähige Bodenschicht ansteht oder durch Bodenaustausch oder Bodenverbesserungen geschaffen wird.
Im Gegensatz dazu werden bei Tiefgründungen die Bauwerkslasten auf tiefliegende, tragfähige Bodenschichten abgetragen. Dabei unterscheidet man je nach Art der Lastübertragung zwischen Gründungen auf einzelnen Pfählen und Gründungen auf großflächigen Gründungskörpern. Hierzu zählen auch linienhafte Gründungen wie Pfahlwände oder Pfahlreihen.
Spezialtiefbau
Der Spezialtiefbau umfasst sowohl Verfahren und Methoden zur gezielten Veränderung der mechanischen Eigenschaften des Baugrunds als auch alle Maßnahmen, um die Bauwerkslasten in tiefer liegende tragfähige Untergrund-bereiche zu leiten. Ferner zählen hierzu die Verfahren, mit denen das Bauen unter Grundwasser möglich ist.
Die Möglichkeiten des Spezialtiefbaus kommen immer dann zum Einsatz, wenn z.B. Bauwerksgründungen auf gering tragfähigem Untergrund erforderlich sind. Dabei werden immer öfter auch Verfahren zur Untergrundverbesserung angewendet. Es können mit dem Spezialtiefbau auch Geländesprünge gesichert werden und es kann das Zu- oder Unterströmen von Grundwasser in und unter Bauwerken (Tunnelbauten, Staudämme, u. ä.) verhindert werden.
Stichworte: Pfahlgründungen, Schlitzwände, Baugrundinjektion, Bodenvereisung, Bodenverdichtung mittels Rütteldruck- und Stopfverfahren, Verpressanker.
Baugrubensicherung
Bei vielen Baumaßnahmen ist eine Baugrube erforderlich, in der die notwendigen Bautätigkeiten durchgeführt werden. Dies betrifft insbesondere die Maßnahmen zur Herstellung der Bauwerksgründung. Ebenfalls sind Baugruben oft auch beim Kabel- und Leitungsbau erforderlich.
Damit Gruben und Gräben nicht einstürzen oder vom Grundwasser geflutet werden, ist eine Baugruben-sicherung, oft mit speziellen Baugrubenwänden, nötig.
Dieser Verbau sichert die Baugrube vor Einsturz, nachrutschendem Erdreich, eindringendem Wasser oder Erosion. Er schützt und sichert damit nicht nur die eigentliche Baugrube, sondern auch benachbarte Bestandsgebäude, Verkehrswege und Leitungen.
Je nach Baumaßnahme kommen verschiedene Sicherungsmaßnahmen in Betracht:
- Abböschung
- Spundwand
- Trägerbohlwand
- Bohrpfahlwand
- Schlitzwand
- Injektionswand
- DSV-Unterfangung
Referenzprojekte (Auswahl)
Nachstehend zeigen wir einige von uns realisierte Projekte. Für spezielle Rückfragen zu einzelnen Projekten wenden Sie sich bitte mit einer E-Mail an uns.
Erkunden Sie, was wir zu bieten haben, und finden Sie heraus, wie wir zu Ihrem Erfolg beitragen können.
Baugrubensicherung
Schleuse Uelzen
Erdbau / Wasserbau
Erweiterung Elbe-Seiten-Kanal.
Spezialtiefbau
Herstellung eines Verdrängungsbohrpfahls für die Erweiterung des Wasserwerkes
Gründung
Herstellung eines Fundamentes für eine WKA.
Spezialtiefbau
Pfahlprobebelastung
Spezialtiefbau
Anker-/Nagelbohrung Schmücke-Tunnel Nordportal
Beweissicherung
Risssicherung zur Beweissicherung
Asphaltbau als Abdichtung
Fußsicherung der K + S-Salzhalde Sigmundshall
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